By: online-kreditvergleich24.de An: Juli 10, 2016 In: Schufa Comments: 0

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Die SCHUFA Holding AG ist eine deutsche Aktiengesellschaft, die seit 1927 als Informations- und Servicepartner für Unternehmen und Privatpersonen gilt. Das Ziel der SCHUFA ist es seit 1927 ein Register aufzubauen, in dem Unternehmen Informationen über die Zahlungsfähigkeit von potenziellen Kunden abfragen können. Die SCHUFA entspricht also einer Wirtschaftsauskunftei. Die großen Aktionäre der SCHUFA sind hierbei vor allem Handelsunternehmen und Kreditinstitute, die auf die enge Zusammenarbeit mit der SCHUFA bauen. Die SCHUFA Holding AG bietet deren Vertragspartnern also eine Auskunft über die Bonität von mittlerweile mehr als 75 % aller Bundesbürger der deutschen Bundesrepublik. Über 90 % der eingetragenen Personen fallen hier durchaus positiv auf. 

Fakten zur SCHUFA

Die SCHUFA Holding AG hat seit der Gründung im Jahr 1927 mehr als 700 Millionen Einzeldaten gesammelt, die sich auf mehr als 66,4 Millionen natürliche Bundesbürger der deutschen Bundesrepublik sowie auf 5,2 Millionen Unternehmer und Verbraucher beziehen. Die SCHUFA ist daher durch den enormen Informationsgehalt unglaublich wichtig für unterschiedliche Unternehmen aus allen Sektoren geworden. Dies wird vor allem auch an der Informationsnutzung sichtbar. Mehr als 350.000 Mal täglich wird die SCHUFA in Bonitätsprüfungen zu Rate gezogen. Die Schufa Auskunftei wird hier von mehr als 9000 Unternehmern und 2 Millionen Privatpersonen genutzt. Seit dem Jahr 2004 sammelt die Schufa zudem Informationen über Wirtschaftspartner. Die Transparenz ist der Schufa genauso wichtig wie die Möglichkeit zur Auskunft selbst, daher können Personen und Unternehmen die von der Schufa gesammelten Daten jederzeit einsehen. Gesamt sind in der Auskunftei der SCHUFA rund 797 Millionen Informationen gespeichert. Diese Datensätze werden an 5 Standorten bundesweit von 750 Mitarbeiten bearbeitet, aktualisiert und gepflegt. Die SCHUFA Holding AG macht laut eigenen Angaben, einen jährlichen Umsatz von 145.823 Euro.

Wer holt eine SCHUFA Auskunft ein?

Vor allem wird die SCHUFA Holding AG von Banken und anderen Kreditinstituten kontaktiert. Hierbei wollen die Banken und Kreditinstitute meist mehr über die Bonität des Kunden erfahren. Die Kreditwürdigkeit spielt vor allem dann eine tragende Rolle, wenn Dispokredite vom Bankkunden beantragt werden. Hier sichert sich die Bank zuvor über die finanzielle Lage und über die Mittel des Kreditansuchenden ab. Auch andere Unternehmen profitieren vom Angebot der SCHUFA. Beispielsweise sichern sich Mobilfunkanbieter vor dem Vertragsabschluss auf eine monatliche Ratenzahlung entsprechend ab, indem sie eine SCHUFA-Auskunft beantragen. Auch suchen immer häufiger Onlineshops und namenhafte Warenhäuser um eine Auskunft von der SCHUFA Holding AG an. Hier wird die Bonitätsprüfung dazu genutzt, Ratenzahlungen auch entsprechend planen und abwägen zu können. Ebenfalls sichern sich auch Versicherungen vor Vertragsabschluss mit einem Klienten entsprechend bei der Schufa ab, indem Sie um Auskunft anfragen.

Die SCHUFA Holding AG sorgt dabei schon seit nunmehr 89 Jahren für eine zuverlässige und effiziente Auskunft über mehr als drei viertel der Bundesbürger von Deutschland.

Um die mehr als 66,4 Millionen eingetragenen natürlichen Personen und die 5,2 Millionen verzeichneten Unternehmen nicht angreifbar zu machen, unterliegen die ermittelten Daten der SCHUFA Holding AG strengen Datenschutzrichtlinien. Die Server, auf denen die sensiblen Kundendaten gespeichert sind, befinden sich allesamt ausschließlich auf deutschem Boden und unterliegen strengen Regulierungen entsprechend den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). 

Welche Aussagekraft hat die SCHUFA?

Die SCHUFA bestimmt anhand verschiedener erhobener Daten einer Person oder eins Unternehmens, wie sich die entsprechende Bonität einschätzen lässt. Hierbei werden unterschiedlichste Daten erhoben, die alle zusammen in einen sogenannten SCHUFA-Score einfließen. Dieser SCHUFA-Score ermöglicht es, Vertragspartnern durch einen einfachen Blick, die Bonität und somit auch die Kreditwürdigkeit einzuschätzen. Um dieses Service zu ermöglichen und zu gewährleisten sammelt die SCHUFA einige aussagekräftige Daten. Folgende Daten sind hier von Relevanz für die Entscheidungsfindung bezüglich der Bonität:

  • Angemeldete Girokonten
  • Positive Eintragungen in Form von abbezahlten Krediten
  • Negative Eintragungen in Form von unbezahlten Krediten
  • Mahnungen
  • Adressdaten der Person oder des Unternehmens
  • Vollstreckungsbescheide und ggf. Haftbefehle
  • Angemeldete Darlehen

Anhand dieser Daten wird der SCHUFA-Score durch eine wirtschaftsmathematische Methode genannt „logistische Regression“ ermittelt. Dieses Verfahren wird für die Anwendung in der Bonitätsprüfung als sehr praxisnah und adäquat beschrieben. Zudem distanziert sich die SCHUFA Holding AG von Praktiken wie dem sogenannten „Social-Scoring“, wo das soziale Umfeld mit in die Entscheidung über den SCHUFA-Score und somit der Bonität einfließt, sowie von Geodaten abhängigem Scoring. So soll im SCHUFA-Score ausschließlich das ausschlaggebend sein, was sich negativ auf die Kreditwürdigkeit auswirkt. Das hier vor allem negative Informationen von Interesse für Vertragspartner sind, liegt auf der Hand. Die SCHUFA speichert jedoch nicht nur negative Informationen über Personen und Unternehmen, denn laut der SCHUFA Holding AG sind 90 % der Kunden durchaus positiv in der Auskunftei vermerkt. Die Genauigkeitsquote der SCHUFA ist auch entsprechend der strengen Regulierungen und Datenanalysen sehr genau. So sind 97.5 % der vergebenen Kredite auch tatsächlich entsprechend zu den vereinbarten Konditionen mit dem Kreditgeber zurückgezahlt worden. 

Fazit:

Das seit fast 90 Jahren tätige Unternehmen bietet Sicherheit und Transparenz am so opaken Wirtschafts- und Finanzmarkt. Die Qualität der Informationen, die Vertragspartner von der SCHUFA bieten Entscheidungshilfen in Bonitätsfragen am vertragsfreien deutschen Markt. So verlassen sich Kunden auf die Relevanz und Genauigkeit, der von der SCHUFA gesammelten Daten, um wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu vermeiden. Die Anzahl der Abfragen beläuft sich auf mehr als 350.000 Abfragen pro Tag.

Die SCHUFA-Auskunft versucht also wirtschaftlich relevante Fakten durch wissenschaftliche Methoden zur Entscheidungsfindung heranzuziehen und das mir einer erstaunlichen Genauigkeit von 97.5 % bei Kreditrückzahlungen zu den vorgegebenen vertraglichen Bedingungen.

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